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was kostet eine Kinderfrau in Berlin | kosten -gehalt kinderfrau berlin

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Wer bezahlt die Nanny, Kita, Kinderfrau?Die Betreuung für Kinder wird immer weiter  ausgebaut. Was aber ist mit den Kosten? Trägt die Kosten ein Elternteil  alleine oder müssen sich beide daran beteiligen? Dies ist zum Teil in  der Rechtsprechung immer noch nicht klar geregelt.Welche Kosten sind  gemeint?Die Kosten für die Betreuung eines Kindes können in  unterschiedlicher Art auftreten. Es können Kosten anfallen für die  Unterbringung bei einer Tagesmutter für kleinere Kinder. Auch können  Kosten für eine angestellte Kinderfrau anfallen. Gängig sind die Kosten  für Kindergarten, die in der Regel ab dem dritten Lebensjahr eines  Kindes geleistet werden müssen. Nach dem Schuleintritt des Kindes können  dann Kosten entstehen für die Unterbringung in der offenen  Ganztagsbetreuung. Sämtliche dieser Kosten fallen zunächst an, weil das  Kind fremdbetreut wird. Welche Kosten hiervon jedoch von beiden  Elternteilen und auf welche Art übernommen werden müssten, hängt nach  der aktuellen Rechtslage davon ab, ob es sich um eine Betreuung handelt,  die der Erwerbstätigkeit des Elternteiles oder der Förderung des Kindes  dient.Welche Kosten müssen wie bezahlt werden?Bei Mehrbedarf des Kindes  handelt es sich um Kindesunterhalt, der von beiden Eltern übernommen  werden muss. Dabei wird aber nicht der Betrag hälftig aufgeteilt. Es  wird vielmehr berechnet, zu welchem Anteil die Eltern sich diesen Betrag  teilen müssen und zwar abhängig von ihren jeweiligen Einkommen. Das  heißt, dass derjenige Elternteil, der mehr verdient, sich auch mehr an  den Kosten beteiligen muss.Die Betreuungskosten, die nicht vorwiegend  pädagogischen Zwecken und damit vorwiegend dem Wohl des Kindes dienen,  sollen als berufliche Aufwendungen des betreuenden Elternteiles gelten.  Das bedeutet also, dass der betreuende Elternteil diese Kosten von  seinem Einkommen in Abzug bringen kann. Dies ist aber nur dann relevant,  wenn der betreuende Elternteil auch noch Unterhalt vom anderen erhält,  also sogenannten Betreuungsunterhalt. Ist dies aber nicht mehr der Fall,  weil die Eltern bereits lange geschieden sind oder überhaupt nicht  verheiratet waren und ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt nicht mehr  besteht, bringt dies dem betreuenden Elternteil wenig. Hier ist das  Ergebnis, dass der Elternteil die Kosten alleine trägt, auch wenn er  ohne die Betreuung des Kindes nicht arbeiten könnte.Betreuungskosten des  Elternteiles oder Mehrbedarf des Kindes?

Die Kosten für den  Kindergarten sind demnach nicht in den Tabellenbeträgen der Düsseldorfer  Tabelle enthalten und somit extra zum Unterhalt zu zahlen. Der BGH  begründete seine Entscheidung damit, dass es sich bei dem Besuch des  Kindergartens ab dem dritten Lebensjahr eines Kindes um eine Maßnahme  handelt, die der pädagogischen Förderung des Kindes zu Gute käme. Der  Schwerpunkt würde also in der Förderung der Persönlichkeit des Kindes  bestehen und nicht darin, dem Elternteil eine Erwerbstätigkeit zu  ermöglichen. Aus diesem Grund kam der BGH zu dem Ergebnis, dass die  Kosten für Kindergartengebühren bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr  vorwiegend zum Wohle und im Interesse des Kindes veranlasst und daher  als Mehrbedarf des Kindes einzustufen sind, die also als Unterhalt des  Kindes geltend gemacht werden können.Wie verhält es sich aber mit  Betreuungskosten für Kinder, die noch keine drei Jahre alt sind oder die  eine offene Ganztagsschule besuchen?Eine Entscheidung des BGH gibt es  hierzu bisher nicht. Die Amts- und Oberlandesgerichte haben bislang die  Ansicht, dass die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sowie in der  offenen Ganztagsschule offensichtlich nicht vorwiegend dem Zweck der  Förderung des Kindes diene, sondern vorwiegend dazu, dass der Elternteil  arbeiten kann. So hat etwa das OLG Düsseldorf mit Beschluss vom  30.06.2016 (II-1 UF 12/16) entschieden, dass die Kosten für die  Kinderfrau, die die sechs und acht Jahre alten Söhne betreute, keinen  Mehrbedarf der Kinder darstellten. In diesem Falle würde es sich um  berufsbedingte Aufwendungen der Mutter handeln. Wenn man sich auch einig  war, dass es sich bei der Tätigkeit der Kinderfrau (einer ausgebildeten  Kinderkrankenschwester) um eine pädagogisch wertvolle Tätigkeit  handele, würde die Hauptzweckrichtung jedoch nicht pädagogischen  Zwecken, sondern der Ermöglichung der Erwerbstätigkeit der Mutter  dienen. Beteiligen musste sich der Vater an den Kosten dann lediglich  deshalb, weil er den Arbeitsvertrag mit der Kinderfrau ebenfalls  unterzeichnet hatte und damit als Gesamtschuldner für die Kosten  haftete.Es stellt sich damit die Frage, ob die Betreuung von Kindern  vorwiegend pädagogischen Zwecken dient. Will man die Kosten der  Betreuung also als Mehrbedarf des Kindes geltend machen, muss belegt  werden, dass die spezielle Betreuung vorwiegend pädagogischen Zwecken  dient.



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Zusammenfassung:
Es wird vielmehr  berechnet, zu welchem Anteil die Eltern sich diesen Betrag teilen müssen  und zwar abhängig von ihren jeweiligen Einkommen. Dies ist aber nur  dann relevant, wenn der betreuende Elternteil auch noch Unterhalt vom  anderen erhält, also sogenannten Betreuungsunterhalt. So hat etwa das  OLG Düsseldorf mit Beschluss vom 30.06.2016 (II-1 UF 12/16) entschieden,  dass die Kosten für die Kinderfrau, die die sechs und acht Jahre alten  Söhne betreute, keinen Mehrbedarf der Kinder darstellten.
Quellenangabe: https://www.kanzlei-andrae.de/wer-bezahlt-die-tagesmutter-kita-kinderfrau/

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